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Aus- und
Weiterbildungs-pädagogik im Beruf

geprüfte Aus- und Weiterbildungspädagogen IHK
Bachelor Professional of Human Resource Services Management (CCI)

Was macht man eigentlich als Aus- und Weiterbildungspädagoge?

AWPler sind Profis für Personalentwicklung.

Sie organisieren Aus- und  Weiterbildungsmaßnahmen, führen diese durch und beraten Mitarbeiter und Vorgesetzte zu arbeitspädagogischen Themen.

Damit entwickeln sie Führungskräfte z.B. die betrieblichen Ausbilder. Sie lösen Konflikte, die z.B. in der Zusammenarbeit mit Auszubildenden entstehen und lösen personalwirtschaftliche Probleme durch Personalentwicklung z.B. durch Moderation.

Welchen Abschluss hat man damit und welche Voraussetzungen braucht man?

Der Abschluss ist auf dem Bildungsniveau eines Fachwirts oder Bachelors (DQR 6). Man benötigt eine Ausbildung, eine Ausbilderprüfung oder einen Abschluss als Praxisanleiter und Berufserfahrung.

Dieser Abschluss ist gleichzeitig auch eine Hochschulzugangsberechtigung für alle Studiengänge (insofern die Hochschulen Studienplätze haben).

Ich arbeite im Gesundheitswesen. Kann ich auch Aus- und Weiterbildungspädagoge werden?

Praxisanleiter, Notfallsanitäter, Wachdienstleiter etc. können durch die entsprechende Berufserfahrung und den Berufsabschluss ebenfalls AWPler werden.

Die Prüfung der Praxisanleiter wird als AEVO-Prüfung akzeptiert.

Wie lange dauert das ?

I.d.R. dauern die Lehrgänge ein bis zwei Jahre – 535 Unterrichtsstunden.

Was kostet das ?

Lehrgänge kosten zwischen 3000 EUR und 6500 EUR. Die Prüfungsgebühren bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg betragen aktuell 550 EUR. 
Lehrgangsanbieter finden Sie hier:
AWP-Lehrgänge

Ein Teil der Kosten über den Bildungsscheck NRW, die Bildungsprämie des Bundes oder das Aufstiegs-BaföG gefördert werden.

Welche Inhalte werden vermittelt?

Es gibt drei Bereiche:

  • Lernprozesse und Lernbegleitung
  • Planungsprozesse in der beruflichen Bildung
  • Berufspädagogisches Handeln

Eine Übersicht über die Inhalte finden Sie hier:
https://www.nova-nexus.de/awp/

Berufliche Bildung vers. akademische Bildung

Die berufliche Fortbildung ist eine Herausforderung besonderer Art. Während man mit der Familie, der Arbeit, der Freizeit und dem Ehrenamt beschäftigt ist, bereitet man sich auf einen Abschluss der höheren Berufsbildung vor.

Dabei wird die Erfahrungskompetenz aus dem Alltag in den Bildungs- und Prüfungsprozess integriert. Ein akademisches Studium gibt den Studierenden die Möglichkeit sich erst zu bilden und die erworbenen Kenntnisse dann anzuwenden.

In der beruflichen Fortbildung können Sie Ihre neu entwickelten Kenntnisse einsetzen und im Lernprozess zurückspiegeln. Damit testen Sie gewissermaßen Ihre wachsende Kompetenz. Das bereichert das Lernen und Arbeiten gleichermaßen.

Die Abschlüsse der höheren Berufsbildung liegen auf dem gleichen Bildungsniveau wie die akademischen Abschlüsse (DQR 6 bzw. 7, also Bachelor und Master).

Sind die Abschlüsse damit gleichartig?
Nein, aber gleichwertig, denn der Praxisbezug einer beruflichen Fortbildung ist durch ein Hochschulstudium nicht zu erreichen und die wissenschaftliche Tiefe einer akademischen Ausbildung ist in der Fortbildung nicht vorgesehen.

Viel Erfolg und viel Spaß beim Lernen wünschen wir beiden Bildungswegen

Fragen sind die Wurzeln aller Antworten.